Segen empfangen und hinterlassen

Wir sind dankbar und staunen, wie wir inmitten unserer angespannten Finanzlage versorgt werden.

 

Eine 68jährige Frau besuchte im Dezember 1988 einen Notar und regelte ihr Testament. Darin setzte sie den Verein SWK als Erben ihrer Hinterlassenschaft ein. Davon erfuhren wir erst Anfang 2017, als wir vom Bezirksgericht Rheinfelden einen eingeschriebenen Brief erhielten. Die Frau war im 97sten Lebensjahr gestorben und wir wurden auf einen Schlag Eigentümer einer eingerichteten 2½-Zimmerwohnung in Rheinfelden.

 

Das berührt mich:

Durch die Beschäftigung mit all den Formalitäten, die Begegnungen mit den Nachbarn und Bezugspersonen sowie durch das Räumen der Wohnung lernte ich eine Frau kennen, der ich zu Lebzeiten nie bewusst begegnet war. Ob ihr an diesem Dezembertag 1988 bewusst war, wie bedeutend diese Erbschaft für den Fortbestand unserer Arbeit sein würde? – Wir sind auf jeden Fall enorm dankbar, dass sich aufgrund dieses Geschenks unsere Liquiditätslage verbessert hat und wir weiterhin Menschen in ihrer Beziehungskompetenz fördern können.

 

Unterdessen wurde die Wohnung total saniert. In den nächsten Wochen wird der Verkauf stattfinden.

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